|
Was ist eine Kofferaukion?
|
|
![]()
|
Meistbietend unter die Leute kommen hier namenlose Gepäckstücke und Fundsachen aus
Flugzeugen sowie herrenlose Reise-Utensilien aus den Kabinen. Darunter sind Objekte jedweder
Natur, Größe und Farbe, von allerlei Gewicht und Geruch. Sie alle wurden - aus
welchen Gründen auch immer - vergessen oder verloren in der weiten Welt und der
gelegentlichen Hektik des Flugtourismus. Nicht vermißt, nicht reklamiert, nicht
abgeholt.
Drei Monate lang verbleiben Fundgepäck und Fundsachen in einem Lager des Frankfurter Flughafens. Ist diese Zeit verstrichen, schlägt die Stunde des Auktionators. Und die Stunde so mancher Schnäppchenjäger, die in dem beachtlichen Sammelsurium einen Reisekoffer zu ersteigern hoffen, in dem sich - nach Art der Wundertüte - möglicherweise Kostbares befindet...
|
|
Hüter des verlorenen Schatzes
|
|
![]() |
Auktionsprofi Heinz-Dieter Wendt arbeitet im Auftrag der
Fluggesellschaften des Frankfurter Flughafens und der Deutschen Lufthansa. Jeden Monat einmal
(siehe aktuelle Termine unter der Rubrik "Lost & Found Lufthansa/Termine 2000"), bringt er all die unidentifizierten
Fundstücke, die sich am Flughafen in Frankfurt ansammeln, an neue Besitzer.
|
|
Auktion - was ist das?
|
|
![]() |
Sotheby´s versteigert ein Bild von Vincent van Gogh für 10 Millionen Pfund. Bei der
Pferdeauktion in Darmstadt Kranichstein werden Spitzenpreise erzielt. Die Nachlaß-Auktion,
die Blumen-Auktion, die Fisch-Auktion, die Kunst-Auktion, die Schmuck-Auktion, Auktion, Auktion,
Auktion was ist das eigentlich? Eigentlich ist alles ganz einfach! Bei einer Auktion gibt es keinen eindeutig festgelegten Preis. Will man einen Gegenstand erwerben, der auf einer Auktion angeboten wird, muß man mit dem Auktionator in Verhandlung treten. Das geschieht in der Regel so, daß der Auktionator einen Gegenstand aufruft, ihn beschreibt und sagt, was er dafür haben möchte. Sind Sie als Käufer an diesem Stück zu diesem Preis interessiert, geben sie dies dem Versteigerer bekannt. Dies geschieht entweder durch Hand heben, Aufzeigen des Bieterschildes, bei einigen besonderen Kunden reicht auch ein Blinzeln, ein Blickkontakt oder der Griff an die Brille. Der Auktionator sollte aber ganz sicher sein, daß ein Gebot abgegeben wird. Also bieten Sie deutlich, damit Sie nicht übersehen werden. Gibt es keinen weiteren Bieter für dieses Teil, wird der Auktionator nach dreimaligem Aufruf - ... zum Ersten ... zum Zweiten ... zum Dritten - Ihnen den Zuschlag erteilen. Der Reiz der Versteigerung liegt natürlich darin, daß sich meistens mehrere Leute für dasselbe Stück interessieren. Dann gibt es die berühmten man kann auch sagen berüchtigten Bietergefechte. Jeder kann so lange mitbieten, wie er es für richtig hält. Zum Schluß bleibt immer einer übrig, der den Zuschlag erhält. Damit ist er der neue Eigentümer und kann nach Bezahlung des Zuschlagpreises plus einer Provision für den Auktionator, evtl. plus Mehrwertsteuer und Versandkosten (je nach den Bedingungen des Auktionshauses) das erbeutete Stück nach Hause tragen.
Tipps:
|